Ithuba Skills College

 

Was ist das Ithuba Skills College?

 

Das Ithuba Skills College ist eine im Januar 2008 gegründete Schule in einem sehr armen Township 40 Kilometer südöstlich von Johannesburg. Beginnend mit Schulstufe 8 werden in einer fünfjährigen Ausbildung sowohl klassische Kenntnisse wie Englisch, Mathematik und Naturwissenschaften und zusätzliche „skills“ (praktische Fähigkeiten) wie Mauern, Tischlern und Elektroinstallation vermittelt.

 

Warum gibt es das Ithuba Skills College?

 

Ithuba ist ein Zulu- Ausdruck für Möglichkeiten. Die Schule soll in erster Linie den Jugendlichen in Südafrika eine Möglichkeit für eine erfolgreiche Zukunft bieten.

 

Wie wird das  Ithuba Skills College aufgebaut?

 

Die Gebäude der Schule werden von europäischen Hochschulen entworfen und gemeinsam mit den Schülern des Colleges gebaut. Neben dem kulturellen Austausch zwischen europäischen Studenten und afrikanischen Schülern entwickeln die Schüler handwerkliche Fähigkeiten.

 

Wie sieht die Zukunft des Ithuba Skills College aus?

 

Für den Schulbetrieb der ersten drei Jahre gibt es konkrete Finanzierungszusagen von österreichischen Sponsoren. Wenn die Schule erfolgreich läuft, gibt es die in Südafrika weit verbreitete Möglichkeit, öffentliche Mittel zu beantragen, besonders für derart arme Regionen. Neben Klassenräumen entstehen auf dem Schulgelände auch Werkstätten, in denen produziert werden soll: von den benötigten Möbeln, über Schuluniformen bis hin zu Mini-Shacks (Wohnmöglichkeiten für europäische Studenten und Lehrer). Ganz nebenbei werden die Shacks als „Trainings-Bed and Breakfast“ genutzt, um den örtlichen Jugendlichen den Weg zur Selbständigkeit und zu unternehmerischem Handeln zu zeigen.

 

Und was haben die Studenten davon?

 

Die Projektanforderungen bedingten eine Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Berufsgruppen (angehende Architekten, Betriebswirtschaftler, Facility Manager, Landschaftsarchitekten, …). Die sich ergänzenden Kompetenzen befruchten die Projektarbeit. Ein derartiges Projekt verlässt den theoretischen Rahmen, in dem sich die Mehrzahl der Hochschulprojekte bewegen. Die Studenten sehen sich mit der Anforderung konfrontiert, dass das projektierte Gebäude unter knappen Ressourcen (Zeit und Geld) zu realisieren ist. Ihnen werden begrenzende Rahmenbedingungen auferlegt. Das Können beweist sich darin, trotz dieser Bedingungen ein Projekt zu gestalten, das die Anforderungen aller Projektbeteiligten erfüllt. Neben dem in Südafrika errichteten Gebäude bedeutete das Projekt für die Studenten einen enormen Zuwachs an berufspraktischen und persönlichen Erfahrungen. Besonders die Kommunikation und Zusammenarbeit mit den Einheimischen förderte den interkulturellen Austausch.

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29 01 2009

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